„Mein Eindruck ist, dass die Beobachtung des Neugeborenen es den Studierenden ermöglicht, die ersten Prozesse […], die an der mentalen Entwicklung des Kindes beteiligt sind, direkt in Aktion – und auf faszinierende Weise – zu erleben.“ – Esther Bick
Mit der Beobachtungserfahrung möchten wir die Teilnehmer in einem doppelten Prozess einbeziehen: einen bildenden und einen transformativen. Die Beobachtung eines Babys in seinem Umfeld bietet die Möglichkeit, die einzigartige emotionale Entwicklung des Babys von der Geburt bis zum zweiten Lebensjahr kennenzulernen. Gleichzeitig ermöglicht es dem Beobachter selbst mit Hilfe der Seminargruppe seine eigenen emotionalen Erfahrungen mit dem Baby zu erkunden und zu reflektieren.
Zudem entsteht aus der Erfahrung der teilnehmenden Beobachtung nach und nach eine innere Haltung, auf die man sich in der klinischen Arbeit mit Kindern, Jugendlichen und Familien stützen kann. Während des Babybeobachtungskurses werden auch passende analytische Konzepte vorgestellt und vertieft. Diese können oftmals, gerade bei Aus- und Weiterbildenden, gleich in eigene therapeutische Arbeit aufgenommen werden.
Babybeobachtung nach Esther Bick Tavistock Modell
Dr. Emma Auch und Laura Meinardi-Weichhart
Onlineveranstaltungen – Die Babybeobachtung findet im häuslichen Umfeld des Kindes statt, für mind. 2 Jahre (Babybeobachtung wöchentlich im ersten Jahr und 14-Tägig im zweiten Jahr) Das aufgeschriebene Protokoll wird in der Seminargruppe vorgestellt.
Die Seminargruppe trifft sich wöchentlich online (dienstags 19.30-21 Uhr). Die Ergebnisse des Gruppengesprächs werden protokolliert
Es können maximal 6 KollegInnen teilnehmen.
Um ein hohes Vertrauenspotential zu gewinnen, ist eine kontinuierliche und verbindliche Teilnahme notwendig
Die ersten 7 Treffen sind kostenlos, ab dem 8. Treffen kostet es 25 €.
Anmeldung ist erforderlich!
Wenn Sie Fragen haben oder weitere Details besprechen möchten, schreiben Sie uns gerne eine an e.auch-dorsch@t-online.de oder Lmweichhart@online.de